Eine der besonderen Behandlungsmethoden in unserer Praxis für Orthopädie ist die Orthopädietechnik. Mit Hilfe einer Schuh-Einlage kann auf bestimmte Fehlstellungen am Fuß und auf die Beinachse Einfluss genommen werden. Zu den bekanntesten Fehlstellungen zählen der Spreizfuß, der Senkfuß, der Hohlfuß, der Knickfuß oder auch eine Kombination der genannten Veränderungen. Mit der gezielten Diagnose und einer Verordnung des Orthopäden werden die Einlagen ihrem Zweck und der Funktion entsprechend angefertigt.

Durch neueste Technologie verfügen wir in unserer Orthopädie Praxis über die Möglichkeit, den Fußabdruck mittels eines 3-D Scanners virtuell am Computer zu rekonstruieren. Dieses Modell dient dem Orthopädie-Schuhtechnikermeister als Vorlage für die individuell erstellte Einlage. Hierbei handelt es sich also nicht um vorgefertigte Einlagen, sondern um Einlagen nach persönlichem Aufmaß und individueller Anfertigung.

Als Materialien verwenden wir für die Einlagenherstellung thermoplastische Kunststoffe, Schaumstoffe oder EVA (Ethyl-Vinyl-Acetat). Der Bezug für die Decke besteht wahlweise aus Leder, Alkantara oder einem speziellen Vlies.

Die „spezielle Sohle“ – ein besonderer Service Ihrer Praxis für Orthopädie in Düsseldorf

Mit einer sogenannten „speziellen Sohle” können die Fachärzte für Orthopädie Einfluss auf Ihre Körperhaltung und damit Ihre Körperstatik nehmen. Wir wählen bewusst den Ausdruck „Sohle”, um die Unterscheidung zwischen einer orthopädischen Einlage und einer individuellen Sohle hervorzuheben. Eine Einlage ist eine passive Maßnahme, die den Fuß unterstützt und entlastet und somit in eine gewünschte Position bringt. Die neue (afferenzstimulierende) Sohle ist eine aktive Maßnahme, die sich körpereigene Reflexe und selbst regulierende Prozesse im Körper zunutze macht. Da es sich um einen Reflex handelt, ist die Wirkungsweise unmittelbar spürbar bzw. messbar. Durch praktische Testverfahren lassen sie die Veränderungen am Körper nachvollziehen. Dazu ergänzend kann der Orthopäde eine Veränderung der Statik (z.B. Beckenschiefstände und Wirbelsäulenverschiebungen) über ein 3D-Wirbelsäulenmessverfahren darstellen.

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