Privatpraxis Orthopädie Düsseldorf

PRAXIS

Unser orthopädisches Fachärzte- und Mitarbeiter-Team behandelt Sie auf hohem Qualitätsniveau konservativ und operativ in unserer Praxis für Orthopädie in Düsseldorf. Wir setzen auf eine angenehme Atmosphäre, Individualität sowie innovative Diagnostik und Therapie.

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LEISTUNGEN

Moderne, ausgewählte Diagnose- und Behandlungsverfahren finden in unserer orthopädischen Praxis ihre Anwendung. Wir bieten Ihnen ein umfangreiches Spektrum konservativer Behandlungen, aber auch operative chirurgische Leistungen an.

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PATIENT

Individuelle Zuwendung und Ruhe bestimmen die Atmosphäre in der Praxis und ergänzen die medizinischen Leistungen der kompetenten Ärzte zu einer Gemeinschaftspraxis, die vom Patienten als sehr angenehm empfunden wird.

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Kinderrheuma

Gelenkbeschwerden von Kindern sollten immer ernst genommen und durch einen Rheuma-Arzt abgeklärt werden. Hinweise auf Gelenkrheuma bei Kindern oder Jugend­lichen können Schwellungen oder schmerzhafte Bewegungseinschränkungen in einzelnen Körperabschnitten sowie eine Morgensteifigkeit mit Anlaufschwierigkeiten nach Ruhephasen sein.

Kleine Kinder geben allerdings keine Schmerzen an, sie nehmen bei entzündeten Gelenken eine schmerzentlastende Schonhaltung ein. Diese durch Missempfin­dun­gen bedingte Fehlhaltungen, wie z.B. eine Beugehaltung des Hüftgelenkes bzw. Auffälligkeiten im Bewegungsablauf, können indirekte Schmerzäußerun­gen sein.

Deshalb sollten sich Eltern bei körperlich bedingten Auffälligkeiten immer an Folgendes halten:

Sind die Gelenke des Kindes am Morgen steif? oder

Hinkt das Kind weil es ein Bein nicht belasten will?

Klagt es über Schmerzen, insbesondere nach dem Aufstehen?

Sind ein oder mehrere Gelenke geschwollen oder überwärmt?

Warum will mein Kind plötzlich wieder getragen werden, obwohl es schon laufen kann?

Greift das Kind anders zu oder stützt es sich anders ab als sonst?

Gibt es seelische Auffälligkeiten im Verhalten?

All diese Dinge gilt es zu hinterfragen. Kinder- und Jugendrheuma ist eine Aus­schlussdiagnose, das bedeutet, es müssen sehr viele andere Erkrankun­gen  bedacht und abgeklärt werden, die mit Gelenkbeschwerden, Fieber, Hautverän­derun­gen  oder Symptome an inneren Organen einhergehen können. Unser Immun­system stellt ein kompliziertes Zusammenspiel zum Schutz des Körpers vor allen möglichen Störungen von Außen und Innen dar. Es ist im gesamten Körper vorhan­den. Beispiele sind Organe wie Knochenmark, das Blut, Lymphknoten oder Lymph­drüsen, die Milz, die Thymusdrüse und der Darm. Das Abwehrsystem wird durch hochdifferenzierte Zellen  in allen Körperorganen, in den Blutgefäßen und im Gewebe gesteuert. Es schützt auch den Kopf vor äußeren Eindring­lingen über die Blutbahn. Bei einer rheumatischen Erkrankung besteht nun eine überschießende Reaktion der Körperabwehr gegen körpereigenes Gewebe, wie z.B. die Gelenk­schleim­haut. Teile des Immunsystems verlieren ihre Regulationsmecha­nismen, sie sind sozusagen über­eifrig und greifen den eigenen Körper an.

Die Mechanismen der Körperabwehr werden zum großen Teil schon erforscht, sind jedoch bis dato relativ kompliziert. Sie betreffen immer das Zu­sammens­­piel des angeborenen und des erworbenen Immunsystems. Bei manchen Menschen besteht eine Veranlagung für rheumatische Entzündungen. Rheuma ist zwar vererbbar, aber Rheuma ist keine Erbkrankheit im klassischen Sinne. Denn viele Faktoren spielen bei der Entstehung von rheumatischen Erkrankungen eine Rolle. Genetische Faktoren tragen nur etwa 30% zum Risiko bei. Damit ist das Risiko, dass weitere Geschwister auch an Rheuma erkranken nur wenig erhöht im Vergleich zur Normalbevölkerung.

 Greifen nun Immunzellen körpereigene Gewebezellen an, führt das nicht zwangs­läufig zu einer Erkrankung. Beim kindlichen Gelenkrheuma werden die Angriffe aber durch Kontrollmechanismen nicht rechtzeitig eingedämmt. Fehlgesteuerte Immunzellen wandern infolge in die Gelenke und Organe ein. Durch Produktion entzündungs­fördernder Stoffe lösen sie dort eben jene ungewünschte Entzündung aus. Die Gelenkinnenhaut wird gereizt, sie bildet vermehrt Gelenkflüssigkeit. Das entzündete Gelenk schwillt an, es ist überwärmt und lässt sich oft nur mit Schmerzen bewegen. Das alles sind Symptome der Gelenkentzündung.. Dauert die Gelenkentzündung an, bzw. kommt sie immer wieder und findet keine gezielte Therapie statt, kann das Gelenk über die nächsten Jahre zerstört werden. Deshalb sollte in der Regel bei länger anhaltenden, d.h. mindestens 6 Wochen kontinuierlich vorhandenen Gelenkbeschwerden mit entsprechender Symptomatik und Schmerz der Ausschluss einer rheumatischen Erkrankung dringend erfolgen.

Hallux valgus

hallusValgus

Eine der bekanntesten Fehlstellungen ist der sogenannte Hallux valgus oder auch Ballen­zeh. Eine genetische Veranlagung und das häufige Tragen von zu engen Absatz­schuhen sind als Ursachen bekannt. Als primäre Veränderung am Fuß ist eine Spreizung des Mittelfußes festzu­stellen. Durch diese Spreizfußentwicklung und die damit im Zusammenhang stehende Dysbalance der Sehnen entsteht der Hallux valgus. Weiterlesen zu Hallux valgus...

Hallux rigidus

hallux ridigus

(Arthrose des Großzehengrundgelenkes) Die Entwicklung von Verschleiß im Großzehengrundgelenk ist oftmals abhängig von genetischen anatomischen Faktoren des Mittelfußes und betrifft häufiger Männer als Frauen. Meist besteht keine relevante Achsabweichung der Großzehe und das Krankheitsbild ist charakterisiert durch knöcherne Spornbildungen an der Streckseite des Großzehen­grund­gelenkes. Weiterlesen zu Hallux rigidus...

Krallen- und Hammerzehen

Krallen- und Hammerzehen

Es handelt sich bei diesem Begriff um flexible oder auch fixierte Krümmungen im Bereich der Kleinzehengrundgelenke sowie der Mittel- und/oder Endgelenke. Durch diese Verkrümmungen kommt es als Spätfolge häufig streckseitig zu Druckstellen und Hornschwielen, die nicht nur ästhetisch unbefriedigend sind, sondern häufig auch sehr schmerzhaft sein können. Weiterlesen zu Krallen- und Hammerzehen...

Physikalische Therapie bei Rheuma

Physiotherapie

Neben der gezielten Krankengymnastik in Ergänzung mit Ergotherapie spielen die physikalischen Maßnahmen in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) eine wichtige Rolle. Zu den wesentlichen verschiedenen Möglichkeiten der physikalischen Therapie gehören Kälte-, Wärmeanwendungen sowie Massagen und Elektro­therapie.
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Unklare Gelenkschmerzen von Kindern – Rheuma?

Kinderrheuma

Gelenkbeschwerden von Kindern sollten immer ernst genommen und durch einen Rheuma-Arzt abgeklärt werden. Hinweise auf Gelenkrheuma bei Kindern oder Jugend­lichen können Schwellungen oder schmerzhafte Bewegungseinschränkungen in einzelnen Körperabschnitten sowie eine Morgensteifigkeit mit Anlaufschwierigkeiten nach Ruhephasen sein. Weiterlesen zu Rheuma bei Kindern

Krankheitsverlauf bei kindlichem Rheuma

Krankheitsverlauf

Die rechtzeitige und umfassende Therapie kann in den meisten Fällen zum voll­ständigen Rückgang der Gelenkentzündung und der Bewegungseinschränkung führen. Die Prognose der sogenannten juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) ist bei adäquater und frühzeitiger Therapie deutlich günstiger als rheumatischen Erkran­kungen im erwachsenen Alter. Weiterlesen zu Krankheitsverlauf

DGORh LogoSBerufsverband_fuer_Orthopaedie_und_UnfallchirurgieDr. Jürgen Arnold ist zertifiziertes Mitgliedf des GFFC e.V.DGOU Arnold JuergenRZ Rhein Ruhr
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